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U02 - Notfallmedizin/Traumatologie: SHT I - Commotio cerebri
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Das Kardinalsymptom der Gehirnerschütterung ist die Bewusstseinsstörung.
Sie tritt meist als Bewusstlosigkeit auf, welche wenige Sekunden bis zu 5 Stunden andauern kann oder besteht nur in einer kurz andauernden Umdämmerung. Dabei zeigen die Betroffenen uneinsichtiges Verhalten, setzen sinnlose Handlungen oder zeigen inadäquate Reaktionen auf Ansprechen. Rückblickend geben die Patienten für diese Zeit eine Erinnerungslücke an (DD: traumatische Psychose!).
Als Begleitsymptome der Commotio gelten, Übelkeit, Erbrechen + Schwindel. Diese Symptome allein sind aber keinesfalls für die Diagnose ausreichend (DD: Commotio labyrinthi).
| Therapie |
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Beim unkomplizierten SHT (Patient ansprechbar) wird der O-Körper des Patienten 30 Grad hochgelagert, Sauerstoff über Maske verabreicht und 500 ml Ringer langsam infundiert. Der Blutdruck muss engmaschig überwacht werden.
KEINE Opiate und/oder Sedativa verabreichen, da durch die so verursachte Hypoventilation möglicherweise der Hirndruck steigt und die Bewusstseinslage nur mehr eingeschränkt beurteilt werden kann.
Beim schweren SHT (Patient ist bewusstlos) muss ein Neurostatus erhoben und dann eine
Narkose - Thiopental - eingeleitet werden.