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U31 - Traumatischer Notfall: Luxation großer Gelenke
| Diagnose |
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Hüft- und Kniegelenksluxationen sind selten und praktisch am Notfallort nicht zu reponieren (immer häufiger werden Prothesenluxationen der Hüfte).
| Klinik |
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Ausgenommen davon wäre die Schulterluxation, die Reposition ist aber aus juridischer Sicht (Anlasten von Folgeschäden) nicht anzuraten es sei denn, es handelt sich um eine habituelle Schulterluxation. Der periphere Puls sollte immer geprüft werden, ebenso die Sensibilität.
| Therapie |
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Die tiefe Analgosedierung mit - Ketamin - ist bei derartigen
Luxationen großer Gelenke sehr zu empfehlen.
Die Lagerung sollte der federnden Fixation angepasst werden.
Opiate sind in üblicher Dosierung bei derartigen Luxationen selten ausreichend.
Sollte bei der Schulterluxation trotz Analgetika (Opiate!) der Schmerz unerträglich sein, so kann durch milden Zug am Arm der Druck auf den Plexus axillaris veringert und damit eine deutliche Schmerzentlastung ereicht werden (während des Transportes praktisch nicht durchführbar).
Von Repositionsmanövern ohne vorherige Röntgenkontrolle sollte Abstand genommen werden. Dadurch bedingte Schäden sind nicht auszuschließen.
Schulterluxation |
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Befund - Leere Gelenkspfanne, Arm federnd fixiert, Schmerzen!
Erst nach Ausschluss einer zusätzliche Fraktur
darf reponiert werden.
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Notfallmedizin - Luxationen großer Gelenke - Schulterluxation
© 30.11.2001 by Anton Ernst Lafenthaler
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