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014 - Notfallmedizin - Großereignis / LNA: Triagegruppe II
| LNA |
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Triagegruppe II bedeutet sofortiger Abtransport nach minimaler notärztlicher Versorgung.
Da ein sofortiger Abtransport die Ressourcen dezimiert, muss hier eine strenge
Auswahl getroffen werden, um nicht qualifiziertes Personal und Transportmittel knapp
werden zu lassen.
Aus diesem Grund unterteilt man diese Triagegruppe in 2 Kategorien!
| Triagegruppe IIa | |
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Diese Gruppe weist auf die Dringlichkeit des Transportes hin und erlaubt keinen Aufschub. Insbesonders innere Blutung, wie sie bei stumpfen Bauchtraumen vorkommen (Leber-, Milzriss), erfordern eine rasche Therapie durch chirurgische Intervention.
Bestehen neben der möglichen inneren Blutungen noch andere (lebensgefährliche) Verletzungen, so kommt der Patient in die Triagegruppe I - oder (?) - Triagegruppe IV. Eine erste Zuweisung zu einer Triagegruppe durch den Triagearzt kann jederzeit unter Berücksichtigung der Durchführbarkeit geändert werden.
| Triagegruppe IIb | |
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Diese Gruppe IIb bedeutet dringlicher aber nicht sofortiger Transport.
Je nach Ressourcen erfolgt der Transport bis zu 24 Stunden verzögert. Jede
verspätete Stunde veringert allerdings dabei möglicherweise eine restitutio ad integrum
(z.B: Querschnitt-Syndrom).
Ob die Triagegruppe IIb oder aber IIa gewählt wird, hängt von mehreren Faktoren ab wie z.B.
Alter, Transportkapazität, Transportdauer, Transportmittel etc.
Meistens steht auch bei der Triagegruppe II primär die notärztliche Versorgung entsprechend der Triagegruppe-I im Vordergrund. Nur wenigen Indikationen gelten primär als IIa.
Anmerkung - Ob die Unterscheidung IIa und IIb sinnvoll ist, hängt von der Transportkapazität
bzw. der Anzahl der Verletzten ab.
Zur Reihung der Transportdringlichkeit ist diese Unterscheidung aber allemal nützlich.