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027 - Notfallmedizin - Großereignis: LNA-Aufgabenbereich
Definition - Der LNA übernimmt die Führungs- und Leitungsaufgaben im medizinischen Bereich beim Massenunfall Verletzter und Erkrankter sowie bei außerordentlichen Notfällen und Gefahrenlagen.
Voraussetzungen des LNA - sind umfassende medizinische Kenntnisse, die Qualifikation - siehe Notarzt lt. Ärztegesetz § 40, der Ausbildungsnachweis zum LNA und Detailkenntnisse der regionalen Struktur. Eine erfolgreiche Bewältigung beim Großereignis ist nur unter diesen Voraussetzungen möglich.
Stellung des LNA -
Die Ausübung der Funktion des LNA wird möglich aufgrund der
Bestellung durch die zuständige Behörde,
Mitglied des Führungsstabes (S1 - S5) und
Leiter des medizinischen Einsatzes.
Weisungsbefugnisse in medizinischen Angelegenheiten und
Berater der behördlichen Einsatzleitung bestimmen das Einsatzgebiet eines LNA.
LNA - Einsatz - Bei mehr als 10 Verletzten (ab NACA IV), wenn mehr als 3 Notärzte im Einsatz sind, in außerordentlichen Lagen (auch bei > 10 Patienten), bei hohen Gefahrenpotential (stand by-Einsatz) und auf Anforderung der Gesamteinsatzleitung kommt ein LNA zum Einsatz.
Die LNA - Aufgaben beziehen sich auf die Koordination und Mitarbeit der Einsatzleitung, Beurteilung der taktischen und eigenen Lage, Festlegung der Art, Sicherung, Durchführung und Überwachung des medizinischen Einsatzes, Beratung in medizinischen Fragen und Festlegung der Rahmenbedingungen der Triage (VIP, Baxter-Formel etc.)
| LNA - Aufgabenbereich |
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Der medizinische Einsatz des LNA bezieht sich auf die
Dieser Aufgabenbereich kann natürlich nur durch ausgebildete Helfer bewältigt werden.


Zu den medizinischen Ausbildungsinhalten gehören die med. Lagenbeurteilung, Kriterien des Triagierens, Besonderheiten der med. Versorgung in außerordentlichen Lagen und Bewertung des Transport- und Hospitalismusraumes.
Zur Psychologische Führung gehört
psychologisches Einsatzführung, Einsatzaufarbeitung und
Management für den Aufbau eines psych. Auffangnetzes.
Anmerkung: Im KH Schwarzach sind Psychologen für
derartige Notsituationen ausgebildet und stehen für derartige Großereignisse
zur Verfügung.
Organisatorische Grundlagen wie Organisationsstrukturen und Ressourcen von Santitätskräften, Hospitalisationsraum und Feuerwehr, Einsatzstrukturen der Executive und Behörden, Alarmpläne, Einsatzvorbereitung und Dokumentation gehören zu den Grundlagen einer Bewältigung von Großereignissen.
Zu den einsatztaktische Grundlagen gehört eine fundierte Führungslehre, die Fähigkeit zur Lagebeurteilung und Koordination, Planung und Durchführung.
Technische und praktische Ausbildung über die Rettungstechniken, Rettungsgeräte, Transportmittel Führungsmittel, Planspiele, Stabsrahmenübungen, Fallbesprechungen, Beübung technischer Geräte etc....
Nur die kontinuierliche Beschäftigung mit Großereignissen, wie sie immmer wieder in den
Medien berichtet und/oder selbst erlebt werden garantieren eine erfolgreiche Bewältigung
von Großereignissen. Jeder kann als ersteintreffender Notarzt in diese Situation kommen.