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U24 - Notfallmedizin/ Traumatologie: Penetrierendes Bauchtrauma


Bauchtrauma
  • Milzruptur
  • Nierenruptur
  • Leberruptur
  • Aortenruptur
  • Offenes Bauchtrauma

    Penetrierende Verletzungen (Messerstich, Schussverletzung) sind nicht immer gleich sichtbar und können leicht übersehen werden (Patient entkleiden!).

    Klinik
  • Stichverletzung
  • Schussverletzung
  • Pfählung
  • Volumenmangelschock
  • Klinik

    Der Unfallmechanismus, ein manifester Volumenmangelschock, sichtbare Verletzungen oder Fremdkörper und/oder ausgetretene Baucheingeweide führen zur Diagnose: penetrierendes offenes Bauchtrauma!

    Therapeutische Maßnahmen

    Therapie
  • Fremdkörper
  •  belassen!
  • Sauerstoff
  • Ketamin-S
  • Ringer/HES
  • Intubation
  • Schockbekämpfung durch Legen großlumiger Venflons und Volumengabe (Ringer/HES). RR-Messung, EKG und Sauerstoffgabe. Wunde steril abdecken. Lagerung wie beim - stumpfes Bauchtrauma - . . .

    Wichtig: Ausreichend relaxieren - um möglichst einer weiteren Luxation von Baucheingeweiden (beim Husten und Pressen) vorzubeugen. Erscheint das Risiko zur Intubation aufgrund widriger Umstände zu hoch, ist auch eine ausreichende Analgosedierung (Opiate oder Ketalar-S) zielführend.

    Fremdkörper nicht entfernen - Baucheingeweide nicht reponieren!


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    Traumatologie: Abdominaltrauma
    © 30.8.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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