![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| A | Atemwege |
Zahnprothesen und Erbrochenes aus dem Mund entfernen, Absaugen, Kopf überstrecken, Esmarch etc.
Magillzange bereithalten! |
|---|
| B | Beatmung |
Beatmung über Maske mit Sauerstoffzuleitung (Notarzt) Tubus + Mandrin + Blockerspritze liegen bereit (Notfallsanitäter) - Laryngoskop: Lichtkontrolle! Intubation ! |
|---|
| C | Herzmassage |
Der Druckpunkt befindet sich im unterem
Sternumdrittel. Mit gestreckten Armen (geringere Ermüdung) wird der Thorax 4-5 cm
komprimiert (Sanitäter). Die Hände sollen immer Kontakt mit dem Thorax haben.
KEINE Pausen machen, wenn der Patient intubiert ist.
Herzmassage 100/min - Elektrodenpaste - Defibrillation . . .
Nie ruckartig komprimieren ! |
|---|
| D | Drugs |
RR-Gerät (Stauen) - Venflon - Infusion -
Epineprin (via Tubus von fraglicher Wirkung!) -
Atropin -
Amiodaron
Vena jugularis externa wählen! |
|---|
| E | EKG |
Therapieerfolg und Diagnose abklären! |
|---|


Besteht noch eine Schnappatmung,
so ist diese wesentlich effizienter als die CPR. Die Atemvolumina erreichen bei
der Schnappatmung bis zu 1000 ml.
Thoraxkompression ohne Beatmung ist nur in der ersten Minute sinnvoll. Dabei
werden lediglich 150 ml Luft eingebracht bzw. ausgepresst.
Bei der Mund-zu-Mund-Beatmung werden 16 - 17 % Sauerstoff in die Lunge des Beatmeten eingebracht und ca. 40% CO2. Es besteht somit eine hohe Hypoxie-Hyperkapnie-Differenz, welche letztlich entscheidend für die Kontraktionskraftverringerung des Herzens ist.
Beachte - Manchmal besteht nur ein Atemstillstand, weil der Patient am Rücken liegt und die Zunge die Atemwege verlegt. Die wichtigste Erstmaßnahme ist IMMER das Freimachen der Atemwege.