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T32 - Notfallmedizin/Intoxikation: Medikamente - Amphetaminvergiftung, Ecstasy
| Diagnose |
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Amphetaminartige Substanzen kommen in der Natur z.B. in den Blättern von Catha edulis und in verschiedenen Arten der Gattung Ephedra (=Ephedrin) vor. Sie wirken ähnlich dem Coffein aber wesentlich intensiver. Amphetamin ist eine dopaminerge Substanz. Sie gehören zu den sogenannten »Designerdrogen« und werden geschluckt, geschnupft oder intravenös appliziert. Neuerlich gibt es auch Amphetaminverbindungen, die geraucht werden können.
Als Wirkungen gelten der verkürztem REM-Schlaf, Herabsetzung des Appetits, Euphorie, Steigerung des Selbstvertrauens und der Konzentrationsfähigkeit, Hypermotilität, Leistungssteigerung (aber auch verbunden mit erhöhter Fehlerquote).
Amphetaminderivate mit stärker halluzinogener Wirkung sind die Methylendioxyamphetamine wie
MAM (Methamphetamin), MDA und MDMA (= Ecstasy), welche meist in Tablettenform gehandelt
werden. Die Wirkungen entsprechen denen der Amphetaminen.
Besondere Gefahren dieser Gruppe liegen in der Leberschädigung und der Hyperthermie mit
Todesfolge.
| Klinik |
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Adrenerge und dopaminerge Symptome wie Unruhe, Hyperaktivität, Angst, paranoide Psychosen, stereotype Verhaltensweisen, Mydriasis, Hypertonie, Tachykardie, Schwitzen, Arrhythmien, Tremor, Hyperreflexie, Krämpfe, Koma, KL-Versagen.
Die Dosis letalis liegt bei 0,1- 2g (abhängig von der Toleranzentwicklung)
Magenspülung, Abkühlung. Chlorpromazin i.v. 0,5- 1,5 mg/kg i.m. oder i.v.
In der Klinik: forcierte Diurese und Dialyse.
Weitere aktuelle Informationen
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Notfallmedizin/Intoxikation: Medikamente - Amphetaminvergiftung, Ecstasy
© 30.9.2001 by Anton Ernst Lafenthaler
mt-amph