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152 - Notfallmedizin/Leitsymptom: GI-Blutung - Haematemesis, Melaena


(Blut-) Erbrechen / GI-Blutung

Übelkeit / Erbrechen

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  • Malignom
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  • Colitis, Polyp
  • Unwohlsein, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen sind sehr allgemeine, selten zur Diagnose führende Symptome.
    Ursache: Neben gastrointestinalen Erkrankungen kommen noch alle Formen der KL-Störung bis zum Herzinfarkt, zervikovertebrale Insuffizienz, zentral bedingte Erkrankungen und seltener Störungen des Gleichgewichtorgans hinzu. Nur Bluterbrechen ist diagnostisch wirklich verwertbar!

    Blutiges Erbrechen ?

    Kaffeesatzartiges Erbrechen
    Blut wird im Magen durch den Magensaft chemisch verändert und erscheint wie Kaffeesatz im Erbrochenen. Ursache kann eine Ulkusblutung (Ulcus ventriculi et duodeni), eine erosiven Gastritis, oder ein Malignom sein. Aber auch bei der Ösophagusvarizenblutung kann diese Form des Erbrechens vorkommen (Blut rinnt vom Ösophagus in den Magen, verbleibt dort aber nicht allzulange).
    Siehe auch - Obere GI-Blutung!

    Haematemesis

    Bei der Haematemesis kommt es zu schwallartigem Erbrechen von Blut. Ursache können arrodierte Ösophagusvarizen oder auch eine Ulkusblutung sein.
    Eine Tonsillennachblutung ist anamnestisch unschwer zu erheben.

    Melaena

    Bei Auftreten von Teerstuhl ist die Blutungsquelle proximal des Caecums anzunehmen, wobei die Ulcus ventriculi-Blutung ebenso wie der Mesenterialinfarkt, Divertikelblutungen/Meckel-Divertikel, Malignomblutungen und die Invagination als Ursache in Frage kommen, was im Notarztdienst sicher nicht geklärt werden kann.

    Frisches Blut aus dem Anus lässt an eine Haemorrhoidalblutung - evtl. post-OP? - eine Verletzung und/oder an ein Malignom denken, ist aber selten eine Notarztindikation. In Einzelfällen können diese Blutungen aber durchaus zu größeren Blutverlusten bis zum hämorrhagischen Schock führen.


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    Notfallmedizin/Leitsymptom: GI-Blutung - Haematemesis, Melaena
    © 21.1.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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