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120 - Notfallmedizin/Leitsymptom: Atemstörung - Stridor, Bradypnoe, Tachypnoe
| Stridor inspiratorisch Schaukelatmung inverse Atmung |
Stridor exspiratorisch Expirium verlängert Giemen |
Stöhnen Tachypnoe Dyspnoe |
patholog. Atmung Bradypnoe |
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Fremdkörper wie Speisebrocken, die ungenügend gekaut wurden, Knochensplitter, Gräten
und insbesonders bei älteren Leuten zurückgefallene Zahnprothesen können durch
Atemwegsverlegung eine bedrohliche Atemnot hervorrufen.
Allergische Reaktionen - Glottisödem - können
eine ausgeprägte Dyspnoe verursachen.
Malignome sind eher die Ausnahme, da es selten zu einem akuten Verschluss kommt.
Bei Kinder kann eine Epiglottitis oder ein Pseudo-Krupp derartige Symptome hervorrufen.
Immer besteht dabei eine vitale Bedrohung.
Diese Form der Atemnot entspricht einer Schädigung der unteren Atemwege.


Asthma bronchiale und Bronchitis bzw. Bronchiolitis beim Kind äußert sich
durch ein verlängertes Expirium und deutliches Giemen.
Diese Form der Atemnot entspricht einer Schädigung der unteren Atemwege.


Pulmonalembolie, Lungenödem, cardiale Dekompensation und ein Inhalationstrauma können Ursache dieser Atemnot sein. Im Rahmen von Inhalationstraumen kommt es regelmäßig auch zur Dyspnoe, meist auch mit Husten und Unruhe. Diese Form der Atemnot entspricht einer pulmonalen Schädigung.


Im erster Linie ist dabei an eine Intoxikation zu denken.
Auch ausgedehnte Hirnblutungen, ein ischämische Insult
und andere neurologische Erkrankungen äußern sich durch diese Atmungsform.
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Notfallmedizin/Leitsymptom: Atemstörung - Stridor, Bradypnoe, Tachypnoe
© 21.2.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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