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892 - Notfallmedizin/Notfallmedikamente: Gerinnungshemmer - Heparin
| Heparin |
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Heparin greift an mehreren Stellen des Gerinnungssystems ein und wirkt dabei sofort gerinnungshemmend. Der Abbau erfogt in der Leber, die Ausscheidung über die Niere. Lebererkrankungen und/oder Nierenerkrankungen können die Heparinwirkung erheblich verlängern. Die HWZ beträgt bei Gesunden etwa 70 min.
| Indikation |
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Heparin wird präklinisch vor allem beim akutem Herzinfarkt (gemeinsam mit der Lysetherapie), bei der instabilen Angina pectoris, sowie bei der Pulmonalembolie angewendet.
Die übliche Bolusdosis beträgt dabei 5000 I.E. (=1ml), bei längerer
Transportzeit soll nach 30 Min. mit einer Dauerperfusion begonnen werden. Dabei
werden 4ml (=Rest i. Durchstichflasche) mit Nacl auf 50 ml verdünnt und der Perfusor auf 2ml/h
eingestellt - das entspricht einer Tagesdosis von etwa 20.000 I.E.
Seit einiger Zeit wird hingegen Lovenox als Antikoagulans beim NEF verwendet - als Alternative zum Heparin . . .
| hämorrhagische Diathese blutende Magen-Darmulzera |
Anmerkung: Die Medikamentenwahl und deren Spezialitätenname sind keine Empfehlung einer speziellen Herstellerfirma und stehen in keinster Weise mit meiner Person in Verbindung. Es sind jene Medikamente, die bei uns im NEF mitgeführt werden.
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Notfallmedizin/Notfallmedikamente: Gerinnungshemmer - Heparin
© 30.10.2001 by Anton Ernst Lafenthaler / Michael Deutinger
mm-hepar