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803 - Notfallmedizin/Notfallmedikamente: Antiarrhytmika - Ajmalin
| Ajmalin |
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Gilurytmal gehört zur Gruppe der Antiarrhythmika der Klasse I und wird in der Notfallmedizin zur Akuttherapie von ventrikulären oder
supraventrikulären Tachykardien eingesetzt.
Paroxysmale Tachykardien, auch bei WPW- und LGL-Syndrom, können kupiert werden.
| Indikation |
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Initial verabreicht man 1 Ampulle über 5 min unter EKG-Monitoring; die Injektion kann nach 10 min. wiederholt werden.
Pharmakokinetik -
Die Wirkung tritt innerhalb von 2 min. ein, hält 20 min. an und ist somit gut steuerbar.
Zur Vermeidung toxischer Dosen sehr langsam injizieren (etwa 5min,
bei vorgeschädigtem Herzen länger).
Als Kontraindikation gilt die Bradykardie.
| Wirkung |
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Der schnelle Na-Einstrom in die Myokardzelle wird blockiert, dadurch wird
die Erregungsausbreitung in den schnellleitenden Strukturen des Herzens gehemmt.
Die Aktionspotentialdauer und damit die funktionelle Refraktärzeit werden verlängert.
Die Reizschwelle wird erhöht. Die Einwirkung auf die allg. Hämodynamik ist dabei
relativ gering, die negative Inotropie und Bradykardieneigung ist aber zu bachten (insbesonders
bei Überdosierung).
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Bradykardien dek. Herzinsuffizienz |
Anmerkung: Die Medikamentenwahl und deren Spezialitätenname sind keine Empfehlung einer speziellen Herstellerfirma und stehen in keinster Weise mit meiner Person in Verbindung. Es sind jene Medikamente, die bei uns im NEF mitgeführt werden.
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Notfallmedizin/Notfallmedikamente: Antiarrhytmika - Ajmalin
© 30.6.2001 by Anton Ernst Lafenthaler / Michael Deutinger
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