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805 - Notfallmedizin/Notfallmedikamente: Katecholamine - Dopamin
| Dopamin |
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Dopamin stimuliert adrenerge Rezeptoren d. sympathischen Nervensystems sowie dopaminerge Rezeptoren im Splanchnikusgebiet. Auch an cerebralen Gefäßen und an den Koronarien werden die adrenergen Rezeptoren stimuliert. Dopamin zeigt dosisabhängig eine unterschiedliche Wirkung.
| Wirkung |
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In niedriger Dosierung - 0,5-2µg/kg/min (Nierendosis)- führt die hauptsächliche Aktivität an dopaminergen Rezeptoren v.a. zu renaler Mehrdurchblutung. Dopamin wirkt so als Diuretikum; dass dadurch auch ein ANV Verhindert werden könne, konnte bisher nicht schlüssig bewiesen werden.
In höheren Dosierungen werden zusätzlich ß-Rezeptoren stimuliert, wodurch Blutdruck und Herzfrequenz steigen - positiv inotrop und chronotrop - und, ungünstigerweise, auch der myokardiale O2-Verbrauch zunimmt.
Erhöht man die Dosis noch weiter (über 10µg/kg/min), so werden auch Alpha-Rezeptoren stimuliert, was den peripheren Widerstand - peripheren Vasokonstriktion - erhöht und die Nierendurchblutung wieder negativ beeinflusst.
Nebenwirkungen - Tachykardie, Extrasystolen und Kammerflimmern können ebenso wie beim Dobutamin auftreten.
| Indikation |
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Die positive Inotropie und die periphere Vasokonstriktion ermöglichen den Einsatz beim
kardiogener Schock.
Die Substanz muss immer über eine Perfusor verabreicht werden (200 mg Dopamin in 50 ml NaCl)
und zwar in einer Dosierung um 3 - 10 µg/kg/min (= 3- 8 ml/h).
Ab 8- 10 ml/h kommt es mit zur peripheren Vasokonstriktion.
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Tachykardie Hypertonie Rhythmusstörung |
Anmerkung: Die Medikamentenwahl und deren Spezialitätenname sind keine Empfehlung einer speziellen Herstellerfirma und stehen in keinster Weise mit meiner Person in Verbindung. Es sind jene Medikamente, die bei uns im NEF mitgeführt werden.
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Notfallmedizin/Notfallmedikamente: Katecholamine - Dopamin
© 21.5.2001 by Anton Ernst Lafenthaler und Michael Deutinger
mm-dopam