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053 - Notfallmedizin/Konzepte: STEMI-Management
| Versorgung |
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Die Diagnose - Akute Ischämie - erfordert sofortiges und zielgerichtetes Handeln; der - Myokardinfarkt - die sofortige Therapie. Dazu wurde im Krankenhaus Schwarzach ein effizientes STEMI-Management ausgearbeitet.
Stand noch vor wenigen Jahren die Lysetherapie ganz im Mittelpunkt in der Notfallversorgung, so ist es heute die PPCI (Primäre Perkutane Coronare Intervention). Dabei wird der diensthabende Internist bzw. Cardiologe vom Notarzt vor Ort per Cardiophon verständigt, welcher die Organisation übernimmt, um so ohne Zeitverzögerung die PPCI durchführen zu können. Außerhalb der Kernarbeitszeit bzw. an Sonn- und Feiertagen ist allerdings die PPCI innerhalb von 2 Stunden nicht durchführbar. Somit wird in diesem Fall auf alle Fälle die sofortige Lyse vor Ort angestrebt.
Als absolute zeitunabhängige PPCI-Indikationen gelten der Cardiogene Schock, Lyse-Kontraindikationen oder der Verdacht einer Akuten Stentthrombose.
| PPCI | LYSE |
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nach 15 min 1 mg/kg s.c. ab 75. Lj. kein i.v.Bolus |
Die bis etwa noch 2005 geltenden - Lyse-Auschlusskriterien - sind in den letzten Jahren (z. B. STEMI-Guidelines 2008) etwas modifiziert worden. Dabei gelten länger zurück liegende Operationen nicht mehr als Kontraindikation einer Lysetherapie. Ebenso nicht die Ulkusanamnese, mit Ausnahme einer vor kurzem stattgehabten Blutung (≤1 Mo). Nachfolgend eine Übersicht:
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Notfallmedizin/Konzepte: Versorgungsprinzipien
© 30.1.2010 by Anton Ernst Lafenthaler
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