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337 - Notfallmedizin/Leitsymptome: Brandverletzung - Elektroverbrennung
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Die thermische Schädigung betrifft nicht nur die Haut, sondern bei Hochspannungsunfällen
auch innere Organe. Dabei kommt es zu Nekrosen bis zur Verkohlung.
Die Burn Association nimmt folgende Einteilung für den Verbrennungsgrad der Haut
bei Stromunfällen vor!
Der elektrothermische Schaden bzw. die Flammenbogenverletzung als Sonderform mit Hitzeeinwirkung bis 4.000°C (wie auch beim - Blitzschlag) weisen gegenüber dem einfachen thermischen Schaden wesentliche Besonderheiten auf.
Die Ein- und Austrittsstellen des Stromes werden durch sogenannte - Strommarken - angezeigt. Sie sind graugelbe Hautnekrosen mit oftmals tiefgehender Zerstörung von Subcutis, Muskulatur und Knochen. Der Verlauf des Stromflusses richtet sich nach der Leitfähigkeit des Gewebes, wobei Nerven die besten Leitfähigkeit besitzen, gefolgt von Blutgefäßen und Muskulatur. Weniger gut leitfähig sind Fett und Knochen.
Die dadurch bedingt auch tiefe Gewebszerstörung erfordert bei der Berechnung des -
Flüssigkeitsbedarfs - die doppelte Menge.
Die elektrothermische Gewebszerstörung
gleicht mehr einem Crush-Trauma. Infolge der Myoglobinurie ist ein Nierenversagen möglich.
Anmerkung: Kontrakturen der Muskulatur mit Fraktur und Luxationen treten eher beim -
Niederspannungsunfall - auf.
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Notfallmedizin/Leitsymptome: Brandverletzung - Elektroverbrennung
© 21.1.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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