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151 - Notfallmedizin/Leitsymptome: Gastrointestinale Blutung
| Gastrointestinale Blutung | |
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| Ursachen |
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| Sofort- Maßnahmen |
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| Beachte ! |
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Die gastrointestinale Blutung äußert sich durch Hämatemesis und/oder rektalem Blutabgang. Die Farbe des Blutes gibt Aufschluss über die Lokalisation der Blutung.
Dramatisch läuft stets die - Ösophagusvarizenblutung - (venös) und meist auch die - Ulkusblutung (arteriell) ab. Die Patienten verlieren in relativ kurzer Zeit sehr viel Blut. Bei Eintreffen am Notfallort besteht schon ein größerer Blutverlust. Die Farbe des Blutes ist hell bis dunkelrot.
Kaffeesatzartiges - Erbrechen - spricht für Blut im Magen, welches für mehr oder weniger lange Zeit dort verbleibt. Dasselbe gilt für Teerstühle, wobei hier im Darm das Blut etwa 4 Stunden verweilt. Hellrotes Blut peranal spricht für Dickdarmblutungen (Divertikel, Karzinom, Noduli haemorrhoidales etc.).
Die Farbe und die Menge des entleerten Blutes gibt Auskunft über die
Lokalisation der Blutungsquelle. Die Anamnese (meist durch Angehörige) weist auf die
Verdachtsdiagnose.
Analgetikaabusus, Antikoagulantientherapie, bekannte Ulkus- und
Lebererkrankungen und/oder Alkoholgenuss sind häufige Ursachen von
gastrointestinalen Blutungen.
Das Ausmaß des Blutverlustes spiegelt sich in den klinischen
Zeichen des hämorrhagischen Schocks wider.
Eine Lokalisationsdiagnostik ist im Notarztdienst nicht möglich. Die Stabilisierung des Kreislauf durch Plasmaexpander und die sofortige Intubation bei Bewusstlosen (Aspirationsschutz) sind vorrangiges Therapieziel - immer Kreuzblut anbnehmen! Bei präklinisch hochgradigem Verdacht auf eine Ösophagusvarizenblutung muss der Einsatz einer Linton-Sonde überlegt werden.
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Notfallmedizin/Leitsymptom: Gastrointestinale Blutung
© 21.1.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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