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289 - Notfallmedizin/Notfallausrüstung - Beatmungsgeräte, Oxylog
| Oxylog |
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Der Oxylog hat sich als mobiles Beatmungsgerät im Notarztdienst gut bewährt und eignet sich für
die kontrollierte Beatmung bei Erwachsenen und Kindern ab einem
Atemminutenvolumen von 2 l/min.
Der Oxylog ist ein zeitgesteuertes Gerät mit pneumatischen Antrieb. Die Beatmungsfrequenz ist stufenlos einstellbar, ebenso das Atemminutenvolumen bzw das Atemzugvolumen. Der Beatmungsdruck ist am Manometer ablesbar.
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Erst muss das Reduzierventil der Sauerstoffflasche geöffnet werden, dann Gerät einschalten, Airmix bzw. No Airmix wählen, Beatmungsfrequenz und Atemminuten- bzw. Atemzugvolumen einstellen und nach einem Überducktest (PEEP-Ventil mit der Hand verschließen) am Tubus anschließen.
Das AMV und die Beatmungsfrequenz werden nach Gewicht eingestellt, welches im
Notarztdienst aber selten wirklich bekannt ist. So muss auf Schätzungen bzw. auf
Erfahrungswerte zurückgegriffen werden.
Gute Richtwerte sind bei Erwachsenen 7-10 (12) l/min.
Bei Kinder unterliegt der Bedarf einer großen Streubreite und man ist
gut beraten, im Zweifelsfall mit der Hand zu beatmen.
Ein Manometer zeigt den Beatmungsdruck an. Grenzwerte können am Oxylog 2000 eingestellt werden. Die inspiratorischen Beatmungsdrücke liegen normalerweise um 20 mbar.
| kg / KG | F / min | A M V | |
|---|---|---|---|
| Kleinkind | 5 - 20 kg | 28 - 35 | 2 - 3,5 |
| Kind | 20 - 40 kg | 18 - 28 | 5 - 7 |
| Erwachsene | ab 40 kg | 10 - 18 | 7 - 20 |
Baut das Gerät keinen Druck auf, so ist entweder die Gasflasche leer, die Steuermembran im Beatmungsventil verformt oder der Beatmungsschlauch zum Patienten diskonnektiert.
Ist die Expirationsphase verzögert bzw. erschwert, so ist der Schlauch geknickt oder das Rückschlagventil in der gelben Steuermembran verknitttert (oder fehlt überhaupt).
Ein nicht fehlerfrei funktionierendes Beatmungsgerät darf nicht zur Beatmung
verwendet werden. Dann bleibt nur die bewährte Handbeatmung.