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C02 - Notfallmedizin/Chirurgischer Notfall: Akuter Arterienverschluss
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| Klinik |
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Ein akuter Arterienverschluss beginnt meist mit peitschenschlagartigen Schmerzen.
Parästhesien und Bewegungsunfähigkeit folgen.
Die Haut blasst scharf begrenzt ab - scharf demarkierte Blässe ca. 10 cm
unterhalb des Verschlusses; die betroffene Extremität fühlt sich kühl an.
Nach einigen Stunden regionalen Durchblutungsstopp kann es zum
Schock-Syndrom kommen.
Ein arterieller Gefässverschluss ist immer ein akutes Ereignis und mit starken Schmerzen verbunden.
Eine Venenthrombose hingegen entwickelt sich im Vergleich langsam und ist wesentlich weniger schmerzhaft. Die Haut färbt sich eher livid und nicht selten ist ein harter, druckempfindlicher (Venen-)Strang zu tasten.
Der Diskusprolaps ist leicht durch die gut tastbaren peripheren Pulse und einem deutlich positiven Laseque vom akuten Gefässverschluss zu differenzieren.
| Therapie |
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Die Extremität in lockeren, weichen Verband einhüllen und tieflagern. Evtl. kann die Gabe von HAES die Rheologie verbessern und der Schockprophylaxe dienen. Heparin 10.000 IE, Analgetika (Dipidolor) und Sedativa sind angezeigt. Streng kontraindiziert ist die Wärmezufuhr.
Transport in eine Klinik mit der Möglichkeit einer Angiografie und
gefäßchirurgischen Intervention.
| Arterieller Verschluss |
Diskus- Prolaps |
Venen- Thrombose |
|
| Puls | 0 | ++ | + |
|---|---|---|---|
| Haut | Blässe, demarkiert | Blässe, unscharf | Schwellung, livid |
| Laseque | 0 | +++ | 0 |
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Notfallmedizin/Chirurgie: Arterienverschluss
© 30.1.2002 by Anton Ernst Lafenthaler und Maximilian Bergmann
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