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231 - Notfallmedizin/Narkose-Management: Vorbereitungen


Anästhesie - Vorbereitungen

Venöser Zugang

Ist die Entscheidung der Narkoseeinleitung gefallen - Anästhesie - so sind zunächst umfangreiche Vorbereitungen zu treffen.
Ein gut funktionierender venöser Zugang (möglichst 2 Venflons) ist obligat - Applikationswege. Bevor eine Narkose eingeleitet wird, muss eine ausreichende Volumensubstitution erfolgen!

Intubationsbesteck

Die richtigen Tubusgrößen bereitlegen (inkl. Mandrin und aufgesetzte, luftgefüllte Spritze), das Laryngoskop auf Funktionsfähigkeit prüfen und richtige Spatelgröße aufsetzen.

Spritzen

Spritzengrößen

Es hat sich als sehr praktikabel erwiesen, bestimmte Substanzgruppen in vorgegebene Spritzengrößen aufzuziehen. Das Narkosemittel, wird dabei immer in eine 20 ml-Spritze gegeben, Opiate in eine 10 ml-Spritze.
Dormicum, Atropin etc. in eine 2 ml-Spritze und das Lysthenon u.a. Muskelrelaxantien immer nur in eine 5 ml-Spritze. Die Spritzen werden zusätzlich mit wasserfestem Stift beschriftet und die Ampulle beigelegt.

Spritzen gut kennzeichnen!

Beatmungs- und Absaugeinheit

Am Beatmungsbeutel muss ein Sauerstoffreservoir aufgesetzt und die Sauerstoffzufuhr gesichert sein. Der Oxylog muss vorher überprüft werden, ebenso die Sauerstoffmenge in der Oxylogflasche.
Jeder Notfallpatient ist prinzipiell als nicht nüchtern zu betrachten, deshalb ist eine funktionsbereite Absaugeinheit unabdingbar und noch vor Narkoseeinleitung in Betrieb zu setzen.

Lagerung

Wenn möglich auf Vakuummatratze lagern und Kopf leicht unterpolstern (etwa 10 cm). Sonnenstand beachten (Blendung bei der Intubation!).

Erst wenn ALLE Vorbereitungen abgeschlossen sind, darf eine Narkose eingeleitet werden


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Notfallmedizin/Anästhesie - Vorbereitungen
© 21.2.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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