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230 - Notfallmedizin: Narkose-Management


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Narkose

Indikationen

Leitsymptome

Indikation zur Einleitung einer Narkose ist die erforderliche Intubation und Beatmung, wenn der Patient nicht bewusstlos ist bzw. unspezifische Abwehrreaktionen erwartet werden müssen (z.B: SHT, schweres Gesichtsschädeltrauma, Polytrauma, SAB, kardiogener Schock, Intoxikation) UND eine Schmerztherapie (z.B: Polytrauma, offene Frakturen, schwere Verbrennung) verpflichtend ist.

Ziel der Narkose ist es, eine komplette Analgesie, Muskelrelaxierung und vegetative Stabilität zu erreichen.


Voraussetzungen

Intubationsversuch

Ein sicheres Beherrschen der Intubation und praktische Erfahrung mit dem Umgang von Hypnotika und Muskelrelaxantien ist Voraussetzung, um die oben genannten Ziele zu erreichen.

Obligat ist vor der Narkoseeinleitung der grob-orientierender neurologischer Status (Bewusstsein, Pupillen, Motorik und Sensibilität, Reflexe etc.). Nach Einleitung der Anästhesie kann dieser nicht mehr verwertbar beurteilt werden.

Indikation Ziel Voraussetzung
NICHT bewusstlos
unspez. Abwehr
Schmerzen
Muskelrelaxierung
Analgesie
vegetative Stabilität
Hypnose
ANÄSTHESIE
Erfahrung


CAVE: Hohes Anästhesierisiko!

Die Vitalfunktionen sind häufig eingeschränkt und der Patient ist selten nüchtern (Aspirationsgefahr!). Unbekannte Vorerkrankungen (KHK, Emphysembronchitits...) sowie widrige Umstände (Platzmangel, Kälte, blendende Sonne) können zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten führen.
Nie kann mit Sicherheit vorhergesagt werden, ob der Patient nüchtern ist und welche Vorerkrankungen und Dauermedikationen bestehen. Wenn irgendwie möglich immer auch Fremdanamnese erheben. Grundsätzlich gilt jeder Notfallpatient als nicht nüchtern.

Vitalfunktionen? - Vorerkrankungen? - Nüchternheit?

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Notfallmedizin - Anästhesie
© 21.1.2010 by Anton Ernst Lafenthaler
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