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205 - Notfallmedizin/Airway-Management: Intubationsprobleme
Physiognomie (Vorbiss, breites Kinn, Makroglossie, kurzer Hals) und/oder
Vorerkrankungen
wie rheumatische Erkrankungen (insbes. M.Bechterew), große
Struma etc. können eine Intubation erschweren oder gar unmöglich machen.
Kiefer- und Gesichtsfrakturen (oft mit starker Blutung oder gar mit Kiefersperre)
verlegen den Larynxeingang und/oder verändern die Anatomie ins Unkenntliche.
Erbrochenes kann ebenfalls die Atemwege verlegen und die Sicht auf den Larynx
behindern.
Nur wenige Patienten sind mit der klassischen Methode nicht intubierbar. Die - Larynxmaske ? hat sich generell als Ausweichmethode bisher nicht wirklich bewährt, zumal eine schwierige Intubation auch gleichzeitig ein schwieriges Plazieren der Larynxmaske bedeuten kann und keinen Aspirationsschutz bietet. Die einzige sinnvolle Alternativ-Methode vor Ort ist die Intubation mit dem - Combitube.
| Überbiss Hypognathie |
Kurzer Hals breites Unterkiefer |
Steifer Hals Spondylarthrose Bechterew |
Patient eingeklemmt |
|---|---|---|---|
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| Struma | Makroglossie Akromegalie |
Gesichtsschädel- Unterkieferfraktur |
Hämatemesis Erbrechen |
|---|---|---|---|
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Notfallmedizin/Airway-Management: Schwierige Intubation
© 21.2.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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