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211 - Notfallmedizin/Airway-Management: Alternative Zugangswege
| Airway-Management |
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Die erfolgreichste und unumstritten beste Methode der Atemwegssicherung ist die -
klassische Intubation.
Ein geblockter Tubus in der Trachea schützt vor Aspiration
und ermöglicht eine effiziente Beatmung.
Die - Physiognomie - eines Patienten kann schon auf mögliche Intubationskomplikationen hinweisen und sind ernstzunehmen. Ist die Narkose erst einmal eingeleitet oder ist der Patient gar schon relaxiert, dann können Intubationsprobleme möglicherweise infaust sein.
Schwere entzündliche bzw. allergische Schwellungen (z.b. Rachenabszess, Epiglottitis, Bienenstich, Quinke-Ödem etc.) oder entsprechende Verletzungen im Gesicht-, Rachenbereich können die Einsicht zum Larynx unmöglich machen. Insbesonders eine Kiefersperre sei hier als Besonderheit einer unmöglichen Intubation angeführt.
Es sollte prinzipiell immer versucht werden, einen Atemwegszugang über den Mund-Rachenraum zu schaffen. Mit dem Combitube sind praktisch alle Patienten intubierbar es sei denn, der Zugang ist durch eine entz. bzw. allerg. Schwellung, durch verlagerte Knochenteile oder durch Fremdkörper versperrt - oder es besteht gar eine nicht lösbare Kiefersperre.
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Airway-Management: Intubationsprobleme
© 21.1.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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