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061 - Großereignisse: Tauerntunnelunglück
Ursache - Eine Verkehrs-Ampel im Inneren des Tunnels brachte auf einer Fahrspur die Fahrzeuge zum Stehen. Ein nachkommender LKW, geladen mit brennbarem Lack, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte auf die davor stehenden PKW's auf. Dabei kamen die Autos und der auslaufende Lack zum Brennen.
Folgen -
In Panik verließen die Fahrzeuginsassen ihre Autos und liefen Richtung
Tunnelportal auf der Nordseite. Die Entfernung vom Unglücksort bis zum
Tunnelausgang war etwa 800 m, sosdass
auch die meisten ins Freie gelangen konnten.
Für viele kam allerdings jede Hilfe zu spät.
Wenige blieben im Auto und verbrannten.
Vier Verkehrsteilnehmer nahmen die
andere Richtung zum Südportal und wurden von den Rauchschwaden eingeholt. Sie
versuchten sich in einer der Telefonzellen im Tunnel zu retten und konnten auch noch
den Notruf betätigen. Für 3 der 4 Personen kam trozdem jede Hilfe zu spät.
Der NAW-Radstadt war als erstes vor Ort, weitere Einsatzkräfte folgten. Der NEF-Schwarzach
wurde ebenfalls alarmiert mit Einsatzort Tauernalm.
Unzählige Helfer waren vor Ort. Anfangs wurde die SanHiSt bei der
Autobahnstation Tauernalm organisiert. Der Wirt sorgte für Getränke und Speisen!
Die Rauchschwaden aus dem Tunnel wurden aber immer dichter, sodass die SanHiSt-Tauernalm
evakuiert und weiter hinaus zur Autobahnmeisterei verlegt werden musste.
Die Patienten wurden erstversorgt, registriert und in die umliegenden
Krankenhäuser transferiert.
Unmengen von Cortisonspray kamen zur Anwendung, um die Symptome der
Rachgasintoxikation zu bekämpfen. Kleiner Wunden wurden vor Ort versorgt.